Gute Pflege und Sonnenschutz

Ein neues Tattoo ist aufregend – und es braucht intensive Pflege in der Heilungsphase. Falsche Aftercare kann zu Infektionen, Verblichenheit oder schlechter Abheilung führen. Deshalb ist es wichtig, in den ersten Wochen konsequent die richtige Pflegeroutine einzuhalten.
Die erste Woche: Intensive Reinigung und Pflege
Unmittelbar nach dem Tätowieren wird Ihr Tattoo vom Tätowierer mit einer Schutzfolie abgedeckt. Diese sollten Sie nach wenigen Stunden entfernen und dann behutsam reinigen: Waschen Sie das Tattoo unter fließendem Wasser mit milder Seife. Tupfen Sie es trocken – reiben Sie nicht! Anschließend tragen Sie eine dünne Schicht hochwertige Aftercare-Creme auf. Dies wiederholen Sie mehrmals täglich.
Die Heilungsphase: 2–4 Wochen
Vermeiden Sie in dieser Zeit warme Bäder, Schwimmen und extreme Schweißbildung. Auch intense Sonneneinstrahlung ist schädlich. Chlor und Salzwasser greifen das noch nicht vollständig geheilte Tattoo an. Luftiges, helles und lockeres Tragen Sie Kleidung, damit die Haut atmen kann. Leichte Schuppung ist normal und gehört zur Heilung dazu – kratzen Sie nicht daran, sondern tragen Sie regelmäßig Pflegeprodukte auf.
Langfristiger Sonnenschutz
Ein geheiltes Tattoo bleibt lange schön, wenn Sie es vor Sonne schützen. UV-Strahlung verblasst die Farben mit der Zeit. Tragen Sie auch nach der Heilung Sonnencreme mit hohem LSF auf Ihr Tattoo auf, besonders im Sommer und wenn Sie längere Zeit draußen sind.
Praktische Tipps
- Verwenden Sie spezielle Tattoo-Aftercare-Produkte, nicht normale Körperlotionen
- Vermeiden Sie enge Kleidung über dem neuen Tattoo
- Schlafen Sie auf sauberen Laken
- Halten Sie das Tattoo mehrere Wochen von Sonne und Wasser fern
Eine gewissenhafte Tattoopflege ist der Schlüssel dazu, dass Ihre Körperkunst lange ausdrucksstark und farbig bleibt. Ihre Apotheke hat spezialisierte Pflege- und Heilungsprodukte für Tattoos im Sortiment und kann Sie in dieser wichtigen Phase gut begleiten.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.